Sicherheitskontrolle

Eine der Sicherheitskontrollen in Kaufhäusern, Geschäften, Malls, Banken Verwaltungen und Behörden.

Im philippinischen Alltag gehört zu einem Unternehmen, was etwas auf sich hält, mindestens einen sogenannten“Security Guard“ (Wachmann) zu haben, es kann auch eine Wachfrau sein oder eine gemischte Mannschaft, wenn es mehrere sind.

Dieser ist meist am Eingang postiert. In kleinen Geschäften ist er nichts anderes als der Türsteher, der auch beim Einpacken der Waren behilflich ist, sonst würde er ja nur rumstehen oder -sitzen. In der Nachtschicht sieht man sie oft eingeschlafen auf ihrem Stuhl zusammengesunken.

Die „gründliche“ Kontrolle wird mit einem Holzstäbchen durchgeführt. Frauen müssen ihre Handtaschen aufmachen, Männer die Kopfbedeckung abnehmen und Jugendliche ihren Rucksack öffnen.

In einer unserer großen Malls befindet sich in der 2. Etage ein Postschalter. Wer da nun mit einem Paket zur Aufgabe an einem der Eingänge in die Mall ankommt, so wie ich, der muss seine Kappe abnehmen und die Frage beantworten, wohin man mit dem Paket wolle und vielleicht noch was darin ist. Aufmachen brauchte ich es nicht, das würde ich auch nicht tun, denn dann hat der Postschalter innerhalb der Mall nichts zu suchen, sondern müsste nach außen verlegt werden.

Sicher für mich ist nur, dass durch diese Sicherheitskräfte nichts sicherer wird.

Diese sogenannten Sicherheitskräfte sind für mich eine Dekoration für jedes Unternehmen mit ihren geschniegelten Uniformen und den blank geputzten Schuhen mit den weit abgetretenen Sohlen.

Da geben mir junge Polizeibeamte auf Streif in der Stadt ein wesentlich besseres Gefühl.

Sicherheit in der Stadt

 

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